Samstag, 16. Mai 2015

Oceanlove.

Ich habe das Rauschen immer noch in meinen Ohren und auch das Salz kann ich noch riechen. Ich schließe die Augen und stelle mir ganz fest vor, wieder auf dieser einen Klippe zu stehen, von wo aus ich dem Ozean bei seinem Schauspiel zusehen konnte. Eine Welle folgte der nächsten, jede einzelne zerbrach an den steilen Hängen. Wenn man am Rand des Meeres steht, dann kommen einem die Nichtigkeiten des Alltags so unglaublich belanglos vor. Es spielt absolut keine Rolle, denn in diesem Moment gibt es nur das Wasser vor meinen Augen, den Wind in meinem Haar und die Wellen in meinen Ohren. Ich atme ein, ich atme aus. Es ist, als wäre das Rauschen ein Flüstern, welches mir sagt, dass alles gut ist. Dass ich mir in diesem Moment keine Gedanken machen muss, denn ich bin umgeben von der Energie des strömenden Wassers. Als wäre es eine treibende Kraft, welche mich dazu ermutigt, voran zu gehen, ohne Zögern und ohne Furcht. Weit und breit ist niemand zu sehen, ich bin ganz allein mit diesem vertrauten und doch immer wieder neuen Rauschen des Ozeans. Dabei fühle ich mich alles andere als allein, ganz im Gegenteil. Menschen reden ohne Punkt und Komma, meistens denken sie nicht mal darüber nach, ob ihr Gesagtes verdient, gehört zu werden. Das Rauschen des Meeres ist anders. Es ist sanft, bescheiden, verlangt nicht nach Aufmerksamkeit, möchte nicht stets im Mittelpunkt sein. Und doch ist es solch eine subtile Bekräftigung der Menschen, die sich darauf einlassen und dem Ozean wirklich zuhören, erfahren wollen was er zu sagen hat. Denn oft ist es die Natur, die die Antworten bereithält.

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I can still hear the noise and still smell the salt. I close my eyes and imagine being on this one cliff from which I watched the ocean's spectacle. One wave followed the next, every single one broke onto the steep hills. When you are standing on the edge of the sea, all the frivolities of our everyday life seem so incredibly insignificant. It absolutely does not play a role because in this moment there is only the water in front of my eyes, the wind in my hair and the waves in my ears. I breathe in, I breathe out. It is, as if the noise was a whisper which tells me that everything is fine. That I do not have to worry about anything since I am surrounded by the energy of the streaming water. As if it was a boosting force which encourages me to move forward without hesitation and without fear. Far and wide there is nobody to be seen, I am completely alone with this familiar yet consistently new noise of the ocean. And yet, I do not feel lonely at all, on the contrary. People always talk without interruption and mostly without considering if their words are worth to be heard. The ocean's noise is completely dfferent. It is smooth, humble, does not seek for attention, does not intend to be in the centre. All the same, it is such a subtle affirmation for those people who let themselves in for listening to the ocean and what it has to say. For it often is the nature which holds the answers. 


Freitag, 1. Mai 2015

New Zealand | Neuseeland - Hobbiton.

Dritter Stopp | Third stop: Hobbiton


Ja, endlich war ich in Hobbiton! Endlich konnte ich mir das Set von diesen fantastischen Filmen anschauen! Es war so wundervoll, ich bin immer noch ganz begeistert! :D Leider war das Wetter unmöglich und dementsprechend sehen die Fotos auch aus, doch es ändert nichts daran, dass die Tour fantastisch war. Wir haben nicht nur die wundervolle Kulisse gesehen, sondern bekamen von dem Tour Guide auch interessante Hintergrundinformationen zu der Produktion. Zum Beispiel wurde das ganze Set entfernt, nachdem Herr der Ringe abgedreht war, um es später für den Hobbit wieder aufzubauen. Bescheuert, oder? Und dann erklärte er uns noch wie das mit den Größenverhältnissen zwischen den Hobbits und beispielsweise Gandalf funktioniert. So saßen sie zum Beispiel auf der Kutsche einige Meter voneinander entfernt, sodass diese optische Täuschung entstand und wir glauben, dass die Hobbits und Zwerge so klein sind. Viele Szenen spielten sie auch auf ihren Knien, aus diesem Grund sieht man sie selten komplett. Ist mir vorher noch nie aufgefallen! Zudem erzählte er uns noch, dass der Baum über Bilbos Zuhause künstlich ist und jedes Blatt einzeln bemalt wurde. Doch nach einiger Zeit verblichen die Blätter wegen der Sonne und so wurde eine Frau engagiert, welche die Blätter nochmals aufwändig 15 Stunden pro Tag mit einer anderen Farbe bemalte. Alles für ein paar Sekunden, denn länger sieht man den Baum in dem Film nicht.

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Yes, finally I've been to Hobbiton! Finally I could take a look at the film set of these fantastic movies! It has been so wonderful, I still am totally excited! :D Unfortunately, the weather was really bad which you can really see in the pictures. Nevertheless, the tour was fantastic since we haven't only seen the wonderful scenery but we got interesting background information about the whole production. For example, the whole set has been eliminated right after the Lord of the Rings was finished and was rebuilt again for the Hobbit. How stupid is that? Afterwards, he explained to us how it worked with the hobbits being so small and for example Gandalf being so huge. Sitting in the carriage, they did not sit next to each other but several metres apart. That is how this visual trick works and how they got us to think that the hobbits and the dwarfs are so small. Furthermore, they performed many scenes on their knees, that is why you barely see them in their entirety. Before getting these information I have never noticed this! Additionally, he told us that the tree above Bilbo's home is artificial and every leaf has been painted. After some time the leaves were bleached out by the sun and so a woman was hired to repaint the leaved for 15 hours per day with a different kind of colour. All this effort for a few seconds because you cannot see the tree longer than that in the movie.



 Die Detailgenauigkeit war unglaublich: | The details were incredible:

Bilbos Zuhause: | Bilbo's home:

Die Äpfel dieses Baumes wurden auch angemalt, wenn im Buch gibt es dort keine Äpfel- sondern Pflaumenbäume und Peter Jackson nimmt es sehr genau! 
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The apples of this tree were painted as well since according to the book there were no apple but plum trees and Peter Jackson is very accurate!

Der künstliche Baum mit den angemalten Blättern. Wie unglaublich geduldig muss man dafür bitte sein?
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The fake tree with the painted leaves. How incredibly patient do you need to be for this job?

Montag, 27. April 2015

Colours.

Farben. Ich sehe wie die Farben aus dir sprühen, wenn du das tust, was du liebst. Mit glänzenden Augen erzählst du von deiner größten Leidenschaft, die Farben deines Gemüts kommen zum Erstrahlen. Die Wangen rosig, denn du bist erhitzt vor Begeisterung. Die Iris erleuchtet in den verschiedensten Nuancen, denn die Augen sind bekanntlich der Spiegel unserer Seele. Sie zeigen mir, was dir wirklich wichtig ist, wofür du brennst, was dich am Leben hält. Du sprichst ohne Unterbrechung, doch ich kann mich nur auf das Farbspiel in deinen Augen konzentrieren, das mich vollkommen einnimmt. Bitte versprich mir, dass diese Farben niemals verblassen. Und versprich mir auch, dass du sie wieder mit neuem Leben erfüllst, wenn sie es doch tun sollten.

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Colours. I can see how the colours are bursting out of you when you are doing what you love. With shining eyes you tell me about your bigges passion, the colours of your mind are blooming. Your cheeks are rosy because you are heated by your excitement. The iris is enlightened in all kinds of shades, since, as is well known, our eyes are the mirror of our soul. They show me what is really important to you, what your fire burns for, what keeps you alive. You are talking without interruption but I can only concentrate on the play of colours in your eyes which completely won me over. Please promise me that these colours will never fade. And also promise me that you will fill them with life again if they do so.

Freitag, 10. April 2015

Neuseeland | New Zealand - Cathedral Cove.

Zweiter Stopp | Second stop: Cathedral Cove


Unser nächster aufregender Stop in Neuseeland war Cathedral Cove. Wir freuten uns schon vorher wie Bolle darüber, dass wir dorthin fahren würden, denn hier wurde der zweite Teil von Narnia gedreht! Zu Beginn des Filmes werden die vier aus der U-Bahn-Station auf einen Strand in Narnia befördert und dieser ist genau hier. Noch besser wäre es natürlich gewesen, wenn wir wirklich in Narnia gelandet wären, doch Fangirls akzeptieren auch das. Kein Wunder bei der Kulisse, welche absolut atemberaubend war. Cathedral Cove gehört definitiv zu unseren Top 5 in Neuseeland, wir sind verliebt! Zunächst waren wir auf einem anderen Strand, wo wir auch tolle Fotos machen konnten, worauf ein einstündiger Marsch durch den Wald (der wirklich einem Dschungel ähnelte) führte, denn nur so konnte man zu Cathedral Cove gelangen. Auf dem Weg war der Ausblick einmalig, wie im Paradies! Der Ort hatte etwas Magisches an sich, nicht nur wegen Narnia. Man begab sich in die Höhle und war in einer anderen Welt. Uns war genau deswegen völlig egal, dass wir nicht unendlich viel Zeit hatten, denn wir mussten zurück zur Gruppe. Diese hatten wir lange verloren, nachdem wir unseren Rückweg antraten, denn wir verbrachten so viel Zeit in und um die Höhle. Dieser Ort hielt uns wirklich fest, die Stimmung, das Meer, der Ausblick. Nicht unwesentlich war natürlich, dass wir mindestens tausend Fotos machen mussten, haha! Unser Guide warnte uns zuvor, dass wir dort nicht ins Wasser gehen durften, da die Strömung so stark war. Als wir uns nur bis zu den Knien ins Wasser begaben, konnten wir dies bezeugen, doch auch das intensivierte das mystische Gefühl dort. Ich hätte dort Stunden verbringen können!

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Our next exciting stop in New Zealand was Cathedral Cove. We were looking forward to it so much since this has been the set of the second part of Narnia! In the beginning the four of them are transported from the tube-station to a beach in Narnia which is exactly here. Even more exciting would have been if we would have really ended up in Narnia, but fangirls as us also accept this which is not surprising when you see the scenery which was absolutely intriguing! Cathedral Cove definitely belongs to our Top 5 in New Zealand, we are in love! First we were at another beach where we were able to take great photos after which followed a 1-hour-walk through the forest (which really resembled a djungle) since this was the only way to reach Cathedral Cove. On the way the view was unique, just like in paradise! This place had something magic about it, not just because of Narnia. We entered the cave and reached another world. Exactly because of this we did not care that we only had limited time in there since we had to get back to our group. We have lost them a long time ago when we commenced our way back because we have spent so much time in and around the cave. This place really did not let go of us, the atmosphere, the sea, the view. Not unessential was our need to take at least one thousand pictures, haha! Our guide had warned us of the sea and told us not to go swimming there because of the strong current. When we entered the water up to our knees, we really could witness this, nevertheless, this intensified the mystical feeling there. I could have spent hours there!

Paradise <3

Dieser Ausblick! | The view!

Nachdem wir eine Stunde gewandert sind, gelangten wir dann endlich zu Cathedral Cove. Hier waren Peter, Edmund, Lucy und Susan!!! Wie aufregend ist das! :D
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After wandering for an hour, we finally arrived at Cathedral Cove. That's the place where Peter, Edmund, Lucy and Susan have been!!! How exciting is that! :D


Und ich habe noch ein paar Videoaufnahmen von der Gegend gemacht. :) | A few video recordings of this amazingness. :)


                                

Hier und hier sind Blogvorstellungen. :)